Panorama-Leinwandbilder fotografieren


Panoramafotos fotografieren macht wirklich Spaß! Dieser Klassiker unter den Fotografie-Arten gehört für mich zu den dekorativsten Bildern, die es gibt. Sie verleihen jedem Raum sofort mehr Tiefe. Man hat schließlich das Gefühl in die Weite zu sehen, in eine wunderschöne bezaubernde Urlaubslandschaft. Und die muss übrigens keineswegs kitschig über-nachbearbeitet und unrealistisch sein. Gerade die „echten“ weitwinkligen Aufnahmen von sehenswerten Panoramen, beispielsweise als hochwertige Leinwandbilder gedruckt, verleihen den realistischen Eindruck, man würde sich gerade selbst tatsächlich live in dieser Landschaft befinden.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Panormabilder zu fotografieren bzw. zu produzieren. Die Variante die ich allerdings am schönsten finde, Beispiele dazu sind hier zu finden, beschreibe ich im Folgenden:

Man benötigt nicht mehr als ein normales bis leicht weitwinkliges Objektiv. Es kann natürlich auch ein richtiges Weitwinkel sein.  Vom idealen Aussichtspunkt vor einer Landschaft muss man zunächst einen manuellen Fokus fest einstellen. Ich wähle immer zuerst per Autofokus ein Ziel mitten in der Landschaft/am Horizont und schalte dann  auf manuell, sodass der Fokus fixiert bleibt. Dann wähle ich eine 8er-Blende und stelle auf leichte Unterbelichtung (-1). Die ISO-Zahl und die Belichtungszeit müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass die Belichtungszeit kurz genug ist, um freihand scharfe Bilder zu erzeugen. Dann schätze ich das Panoramabild optisch ab, um zu wissen wo Anfang und Ende sein soll. Jetzt werden Bilder in Reihe von der Landschaft aufgenommen. Von rechts nach links, immer mit 30% Überlappung der Fotos. Am Ende werden die Bilder mit einem Panorama-Programm, z.B. Hugin, wie ein Puzzel zusammengerechnet. Dazu braucht der Computer genug Übereinstimmungspunkte um zu wissen, welche Bilder zusammen gehören.